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POB-NET – person over board net

MOBILES MARINE-RETTUNGSSYSTEM

Dieses Rettungssystem rettet eine Person oder einen Gegenstand rasch und einfach in 3 Schritten aus dem Wasser: Einfangen, Sichern, Bergen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass die Anwendung bekannter Mann-über-Bord-Rettungssysteme einige Risiken für die zu rettende Person mit sich bringt. Sollte die zu rettende Person nicht in der Lage sein, aus eigener Kraft das Rettungssystem zu erreichen bzw. zu besteigen, steigt die Gefahr, dass diese durch einen zeitaufwändigen Rettungsvorgang einer lebensbedrohlichen Unterkühlung ausgesetzt ist.

Das patentierte Rettungssystem POB-NET ist ein mobiles, leicht transportierbares und verstaubares System, das ohne großen technischen und zeitlichen Aufwand einsatzbereit ist. Es besteht aus einem selbstentfaltbaren, tunnelartigen Netz, das eine Person oder einen Gegenstand rasch in 3 Schritten aus dem Wasser rettet -Einfangen, Sichern, Bergen.

Das Einfangen erfolgt durch Überstülpen des Tunnels auf die zu rettende Person. Gesichert wird diese anschließend durch Hochziehen des Tunnels (mittels am Tunnel befestigter Leinen), der in eine waagrechte Position gebracht wird, sodass die Person vom Netz umschlossen und somit gesichert ist. Der weitere Rettungsvorgang erfolgt entweder durch Hochziehen des Rettungssystems durch Körperkraft von Personen oder unter Zuhilfenahme einer bestehenden Bootseinrichtung wie z.B. dem Spinnakerfall oder dem Großbaum. Das Rettungssystem wird mit einer Aufbewahrungstasche geliefert, auf welcher die einzelnen Anwendungsschritte angeführt sind. Zusätzlich ist noch ein QR-Code abgedruckt, der Sie direkt zu einer Videopräsentation führt.

Situationsbeispiel:

Zwei ältere Pärchen segeln zu Pfingsten in der Adria. Ein schöner Segelwind weht und das Meer hat eine Welle von einem halben Meter aufgebaut - ein perfekter Segelausflug mit prächtiger Stimmung. Als der Yachtbesitzer und Steuermann ein Crewmitglied auf das Vorschiff schickt, um eine verfangene Leine frei zu machen, passiert es: Der Mann verliert durch die Wellenbewegungen das Gleichgewicht, kann sich nicht mehr am Boot festhalten und geht über Bord. Er fällt in das kalte Wasser, das zu dieser Zeit gerade einmal 14° C hat. Zu seinem Glück trägt er eine Automatik-Schwimmweste, die sich im Wasser sofort öffnet und durch deren Signalfarbe er im Wasser gut zu sehen ist. Das sofort eingeleitete Manöver steuert das Boot zu dem über Bord gegangenen Mann im Wasser, um ihn rasch wieder an Bord zu holen. Doch wie gelingt das?

Die Segelyacht hat eine Bordwand von über einem Meter Höhe und für diesen im Wasser schwimmenden Mann besteht keine Möglichkeit, diese Bordwand aus eigener Kraft zu überwinden. Nicht nur aus Gründen der eingeschränkten Beweglichkeit aufgrund des Alters, auch für sehr sportliche Menschen ist diese Hürde zu groß. Auch an der Heckseite des Schiffes ist es nicht möglich, über die Badeplattform an Bord zu kommen, da die Welle über einen halben Meter hoch ist und die Gefahr besteht, dass der Mann vom stampfenden Boot am Kopf verletzt wird. Es ist also insgesamt nicht einfach, eine Person aus dem Wasser zu ziehen, ohne dabei eine Verletzung zu riskieren oder ein weiteres Crewmitglied zu gefährden, das zur Hilfestellung ins Wasser steigt. Genau in solch einer Situation wird ein sicheres Rettungssystem benötigt. Die derzeit am Markt erhältlichen Systeme sind schwierig in der Handhabung, oder es besteht die Gefahr, dass die zu rettende Person verletzt wird (z.B. die Gefahr von Rippenbrüchen bei der Verwendung einer Bergeschlaufe), oder die Mithilfe der über Bord gegangenen Person vorausgesetzt wird (d.h. Bewusstlose ausgeschlossen).

Außerdem ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die im Wasser befindliche Person bei niedrigen Wassertemperaturen sehr schnell unterkühlt. Deshalb muss die Person liegend geborgen werden, um einen Bergungstod durch bedrohliche Herz-Rhythmus-Störungen, die bei Unterkühlung auftreten, zu vermeiden.

In unserem Situationsbeispiel geht alles gut. Denn an Bord befindet sich das POB-NET, das sofort zum Einsatz kommt. Der im Wasser schwimmende Mann wird damit innerhalb kürzester Zeit eingefangen, liegend gesichert, mittels Hebezeug geborgen und an Bord gebracht. Und das von seiner eigenen Frau – denn die Handhabung dieses Rettungssystems setzt keine bestimmte körperliche Kraft voraus.

 

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